Sommerferien 3

Freud und Leid jedes Kurstag, ist unser Gartenbuch. Zum Abschluss halten wir jeweils fest,  was wir im Garten gemacht haben, was gerade gepflanzt wurde oder was wir spezielles Entdeckt haben. Zudem dient es zur Gedankenstütze. Um was ging es letzte Woche noch mal? Weiss jemand noch was wir letztes Mal gepflanzt haben?

Anfangs wollte natürlich niemand ins Buch schreiben, mittlerweile wird schon stark diskutiert welches Kind diesmal schreiben oder malen darf.
Meistens gibt es ein Gesamtwerk, bei dem jedes Kind seine Beteiligung hat.
Dabei spielt es auch keine Rolle ob auf Schweizerdeutsch oder Hochdeutsch geschrieben wird. Und da wir nicht in der Schule sind spielt auch die Rechtschreibung keine so grosse Rolle.
Wer noch nicht schreiben kann oder will, beteiligt sich malerisch zum aktuellen Tagesthema.

Sommerferien 2

Puh… Was gäben wir für eine Abkühlung. Es gab letzte Woche etwas Regen, jedoch ist der Garten noch immer oder schon wieder sehr trocken.

Einige Gartenkinder besuchen trotz Sommerferien ihren kleinen Garten regelmässig. Sie jetten und pflegen fleissig ihr Beet.
Garten soll nicht nur Arbeit sondern auch Spass sein. Neben der Arbeit haben die Gartenkinder eine Tabelle in der sie ihre Pflanzen messen und eintragen können. So sieht man ganz klar wie schnell die Pflanzen in nur wenigen Tagen gewachsen sind. Etwas Konkurrenzdenken und Stolz auf die grösste Sonnenblume oder höchst gewachsene Bohne, darf natürlich nicht fehlen.

Den Garten bewundern könnt Ihr am Gartenfest des Familiengartenverein Belp. Am Samstag, 13. August ab 11:00 Uhr, im Einschlagweg 24, Belp.

Sommerferien 1

Die Sommerferien sind bereits gestartet und die erste Woche ist bereits schon um. Das Wetter ist heiss und Niederschlag ist überhaupt nicht in Sicht, im Garten ist es staubtrocken.
Einige Pflanzen scheint dies jedoch nicht stören. Unsere Sonnenblumen wachsen rasant dem Himmel entgegen.
Da auch die Gartenkinder ihre Sommerferien geniessen, haben die kleinen Mitbewohner unseres Garten etwas mehr Ruhe und man kann einige interessante Beobachtungen machen.
Unterschiedliche Bienen und Schmetterlingen sind keine Seltenheit in unserem Garten.
Die Spatzen und Staren erfreuen sich an den übrig gebliebenen Beeren. Und die Amseln so scheint es einem spielen verstecken zwischen den verschiedenen Pflanzen.
Aber es hat auch ein paar aussergewöhnlichere Tiere so wie das grüne Heupferd, das Taubenschwänzchen oder auch der Bockkäfer.

Mal schauen wer unser Garten noch besucht…

Kurstag 10

…Endspurt vor den Sommerferien.

Das Staunen ist auch diese Woche gross, wachst doch alles rasant schnell.

Jetten wurde zur Selbstverständlichkeit, jedes Kind kennt mittlerweile die Beikräuter die es zu entfernen hat. Es werden immer wieder neue Kräuter und Pflanzen entdeckt, die wir versuchen zu bestimmen.

Dann schauten wir noch unsere Sommerferien-Box an, was es mit der auf sich hat, verrate ich in einem der Sommerferien Blogs.

Im zweiten Teil stellte eine Gruppe Gartensalz und die andere Gruppe Gartenkind-Tee her. Für das haben die Kinder vor einiger Zeit Gartenkräuter gesammelt und zum Trocknen aufgehängt.

Jedes Kind nahm eines seiner Produkte nach Hause, das andere steuern wir als Gartenkinder als Preis dem Familiengartenverein Belp bei. Die Preise können dann am Gartenfest des Familiengartenvereins, am Samstag 13. August, gewonnen werden.

Kommt vorbei, nebst des Zwirbele erwarten euch auch eine tolle Festwirtschaft. Zudem gibt es eine tolle Gelegenheit den Gartenkind-Garten zu besichtigen.

Kurstag 9

Auf Grund der stattfindenden Landschulwoche, Abwesenheit am Donnerstag und anderen Terminkollisionen, trafen sich die Gartenkinder von Dienstag und Donnerstag in einer gemischten Gruppe.

Dank unserem tollen Gartengruss-Handshake war das Eis schnell gebrochen und alle konnten sich einander vorstellen

Mit vollem Einsatz jetteten die Kids ihre und auch die Beete der Kinder die nicht da waren, sogar der Mittelgang wurde in Angriff genommen. Ein Stattlicher Haufen Beikräuter kam so zusammen.

Die Kinder die noch keine Gurke oder Zucchetti gepflanzt haben, konnten unter Anleitung eines anderen Gartenkindes dies noch nachholen. Auch konnten wider einige Salate und Erbsen geerntet werden.

 

Im zweiten Teil unseres Kurses stempelten wir unsere Erntetaschen.

Kurstag 8

Und schon ist wieder eine Woche rum.

Dienstags und donnerstags waren auf den Abend Gewitter gemeldet, wir hofften zwar alle auf eine Abkühlung nur in ein Gewitter wollten wir auch nicht kommen.

Wir starteten im Garten wo sich der Portulak, in jeder freien Ecke, breitmacht. Portulak ist eigentlich kein Unkraut, sondern kann als Gewürz oder auch als Gemüse in der Küche verwendet werden. Da er sich aber so schnell und unkontrolliert im ganzen Beet ausbreitet haben wir entschieden, ihn nur in der Brache stehen zu lassen. Er wurde probiert, ausgespuddert und für «wähn öd fein» empfunden.

Da jetzt wieder Platz im Beet war, hatten die Gartenkinder die Wahl entweder eine Gurke oder eine Zucchetti einzupflanzen. Diese wurden von der Donnerstagsgruppe vor einigen Wochen vorgezogen.

Am Dienstag hielt das Wetter bis zum Schluss, so hatten wir noch Zeit und die Kinder bestimmten noch einige Kräuter Pflanzen und Blumen auf der Parzelle.

Am Donnerstag setzte der Regen schon etwas eher ein. Unter der Pergola spielten wir eine Runde Memory. Als der Regen nachliess, konnten wir die Blumen auf den Karten auch noch real im Garten bestaunen.

Kurstag 7

Schon letzte Woche war es warm, doch diese Woche war es noch wärmer. Die Gartenkinder kamen auch ohne anstrengende Arbeit beim Malen ins Schwitzen.

Der Schmetterling und seine Entwicklung war auch dieses Mal Thema bei der Dienstagsgruppe. Im Garten machten wir nicht viel, jetten, schnausen und ernten. Einige Radieschen waren schon gross genug um gezogen zu werden, darunter hatten sich aber auch ein paar kleinere versteckt die nur den Anschein machten gross zu sein. Salate wurden geerntet und die Kohlrabis wurden noch gegen die weissen Kohlfliege besprüht.

Zurück im Schatten verzierten die Gartenkinder die Verpackung, für die vor einigen Kurstagen hergestellten Samenbomben.

Auch am Donnerstag war es nicht kühler. Die Ersten Schulabschlussfeiern sind schon im Gange und so waren wir heut nur eine kleine Gruppe. Zuerst gingen wir in den Garten wo die Himbeeren zu einem kleinen Zvieri verlockten. Nach dem Schnausen und jetten, ernteten auch wir einige Radieschen, die sofort probiert werden mussten. Das war genug Arbeit an der prallen Sonne.

Im Schatten der Linde stellten wir die Leiter, die mutigen Jungs voran pflückten wir Lindenblüten. Auch unsere Jüngste wagte sich mutig die Sprossen hoch. Zu Abschluss verschönerten auch die Donnerstagsgruppe ihre Samenbomben Verpackung.

Es ist immer wider schön zu sehen, wie stolz die Gartenkinder, vor oder nach dem Kurs, ihren Eltern ihr Beet zeigen und erklären.

Kurstag 5.2

Diese Woche war unser aufholt Tag, da an Auffahrt der Donnerstagskurs pausierte.

Nach zwei Wochen hat sich einiges im Garten getan. Die Kinder waren voller Neugier auf ihr Beet. Bei einer gemeinsamen Runde konnte jedes Kind sein Beet vorstellen. Obwohl wir zur gleichen Zeit gepflanzt haben sieht man nun Unterschiede. Zum Teil wurden Salate trotz Schneckenkragen gefressen. Bei einigen bahnen sich die Kartoffeln ihren Weg da wo sie eigentlich nicht gepflanzt wurden oder etwa doch? Auch haben sich einige Bei- und Unkräuter breitgemacht.

Nach dem das Unkraut beseitigt war, kümmerten wir uns noch um unser letztes freies Feld. Ein paar Radieschen und Schnittsalat wurden ausgesät.

Nach einer kurzen Pause durften wir eine andere Gartenparzelle besuchen. In dieser Parzelle hat es einige Fenchel, welche mit ihrem Duft die Schmetterlinge anlocken. Im Fenchelgrün suchten wir nach Raupen, welche sich gut versteckten. Nur gerade eine haben wir gefunden. Mit etwas Grün nahmen wir sie wortwörtlich unter die Lupe, zählten Beine und schauten ihr beim fressen zu. Und so war auch heute die Zeit viel zu schnell um.

Kurstag 5.1

Die Woche vor Auffahrt ist eine kurze Woche, auch für die Gartenkinder, weshalb nur die Dienstagsgruppe Kurs hatte.

Wir starteten diesen durchzogenen Tag mit einem Schneckenrennen, jedes Kind suchte sich eine Rennschnecke im Gartenareal. Einigen Kindern kostete das grosse Überwindung, doch nach anfänglichem Eckel konnte jede Rennschnecke an den Start gehen.

In der Zwischenzeit schauten wir was in unserem Garten gewachsen war. Der Mai zeigte schon die ersten Spitzen und auch die angesäten Blüten waren schon ansatzweise zu sehen. Wir jetteten das Unkraut und lockerten den Boden.

Wir säten Schnittsalat und Radieschen an. Mal schauen ob die auch so schnell wachsen wie der Mais.

Zurück bei den Schnecken liess sich noch kein Favorit bestimmen, einige haben den Start total verpennt.

Da es im Garten doch sehr feucht war, matschten wir etwas unter der Pergola zusammen. Gemäss Handgelenk mal Pi mischten wir alle Anteile für unsere Samenbomben. Nun müssen die nussgrossen Bomben nur noch trocknen, dann sind sie Abwurf bereit.

Dann hiess es nur noch: Hoch die Hände, Wochenende!

Kurstag 4

Diese Woche brachte uns nicht nur die Gartenarbeit zum schwitzen, auch unser selbst kreierter Handshake. Auf unserem Pflanzplan sanden diese Woche essbare Blüten, Sonnenblumen und Mais. die Dienstagsgruppe machte eine Direktsaat ins Beet, die Donnerstagsgruppe konnte den Vorgezogenen Mais aus dem zweiten Kurstag einpflanzen.

Spiel und Spass darf bei der ganzen Arbeit auch nicht fehlen.

Das Garten-Lotto kam bei den Kids, so wie bei den Vereinsmitgliedern des Familiengartenverein Belp, gut an. Mit einem Lottoschein bewaffnet besuchten wir verschiedene Parzellen auf dem Areal und suchten die passenden Gegenständen für unser Lottoglück.

Kurstag 3

Sooo, morgen haben wir die Eisheiligen überstanden, vermutlich mit viel Eis in der Hand als unter den Füssen. Es waren schweisstreibende Tage im Garten und verlangten von den Kindern viel ab.

Am Dienstag machten wir uns als erstes auf die Suche nach unbekannten Gartenbewohnern. Die Kinder suchten unter Sträuchern, Steinen und im Kompost nach Tieren die sie noch nicht kannten. Gemeinsam versuchten wir die Krabbler zu bestimmen. Die Feuerwanze war ganz klar der Favorit wobei die Rosenkäferlarve den grössten Eckel Faktor auslöste.

Donnerstags hatten wir viel aufzuholen, da uns das Wetter die Woche zuvor keine Arbeiten im Garten machen liess. Wir setzten Fenchel, Sellerie, Salate und Zwiebeln. Gleich wie die Dienstagsgruppe pflanzten wir auch noch Kartoffeln und säten Karotten in diversen Farben an.

Kurstag 2

Das Glück findet man bekanntlich unter dem Regenbogen. Am Dienstag konnten wir nach einem kleinen Regenschauer und einer Bastelarbeit, doch noch die Arbeit im Garten aufnehmen und einige Setzlinge pflanzen. Gut geschützt sollten die Setzlinge auch die kommenden Eisheiligen überstehen.

Die Sonne liess sich am Donnerstag nicht blicken und wir verbrachten unser Kurstag unter dem Schutz der Pergola. doch zuerst mussten wir kurz zu Gartenbeeten um zu schauen ob auch unsere Kresse gewchsen war. Danach bereiteten wir gemeinsam die Anzucht der Starkzehrer vor.

Doch nur arbeiten macht kein Spass. Was eignet sich da besser als ein Schneckenrennen. Jedes Kind suchte sich im Gartenareal eine Rennschnecke und setzte sie an den Start. Wir mussten lernen das es keine lahmen Schnecken gibt, in kurzer Zeit haben die ersten schon das Spielfeld verlassen, sind aber selbstständig wieder zurückgekehrt. Unsere Athleten wurden nach ihrem Rennen zurück an Fundort gebracht und freigelassen.

 

Kurstag 1

 Am Dienstag startete die erste Gruppe in ihre Gartenkind - Kurs. Das Wetter war uns hold und der Regen machte am Mittag der Sonne platzt. Gerade so war der Boden trocken genug um in den Garten zu können.

Die zweite Gruppe am Donnerstag hatte da schon etwas mehr Wetterglück, der Boden war trocken und die Sonne strahlte mit den Kindern um die Wette.

Zum Beginn brachten alle Gartenkinder einen Elternteil mit. Wir schauten uns gemeinsam das Areal des Familiengarten an und klärten offene Frage.

Nach der Verabschiedung der Eltern gingen wir zu unserer Parzelle und die Kinder konnten ihr Beet wählen.

Als erstes stand dann das Jetten und lockern des Bodens an, es wurden Würmer und Käfer beobachtet. Danach säten wir für unsere Starkzehrer eine Vorkultur an. Wir sind gespannt ob man all unsere Kressenbilder erkennen wird.